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Fragen zu den Schärfungsskripten

edited Dezember 2015 in Imaging-Workflow
Hallo,

es gibt wohl die Schärfungsskripte für verschiedene Kameras. In irgendeiner Ausgabe von Fine Art Printer sollen die besprochen worden sein. So das ich mir etwas genauer die Funktionsweise vorstellen kann.
Weiß vielleicht jemand welche Ausgabe es war? Ich lese die Zeitschrift eher selten und so ein Thema hatte ich nicht gesehen. Mir geht es weniger um die 30 EUR (3 versuch. Bodys) sondern viel mehr, dass ich weiß was da passiert wie und wann es eingesetzt wird usw. 
Im Forum werden die Skripte wohl immer in Verbindung mit Capture One genannt obwohl es Skripte für PhotoShop sind. Im Moment setzte ich zwar auch noch Capture One ein, werde wahrscheinlich aber doch auf ACR/ LR als RAW Entwickler wechseln, da mir Capture One zu Biggy und keine/ kaum Qualitätsvorteile gegenüber ACR bietet.
Damit stellt sich für mich auch auch die Frage ob diese Skripte ggf. nur dann Sinn machen wenn man mit C1 arbeitet.

Das soll aber alles in irgendeiner Ausgabe besprochen sein. 

Gruß Robert

Kommentare

  • Über diese Schärfungsscripte habe ich mir auch schon Gedanken gemacht und (vergeblich) nach grundlegenden Informationen gesucht.
    Die meisten (meiner) Fotos bestehen zum großen Teilen aus unscharfen Bereichen (Bokeh). Ich habe die Schärfung im RAW grundsätzlich auf Null gestellt und schärfe in der gesamten Bearbeitung, auch vor dem Druck, nur die Bildbereiche, die scharf sein sollen. Da die Scripte doch wohl aufs gesamte Bild wirken, frage ich mich, welchen Vorteil es bringen soll, die unscharfen Bereiche zu schärfen. Die konnen dabei doch eigentlich nur schlechter werden.
  • Es ist/ soll etwas anders sein, deswegen ist die Bezeichnung "Schärfungsskripte" eher irreführend.
    Ich hatte dazu Roberto direkt angeschrieben da er wohl Author der Skripte ist und er hatte mir geschrieben dass es viel mehr um die Entfernung der Unschärfe die nach dem Anti-Aliasing Filter entsteht.
    Damit habe ich es im gesamten Workflow es so verstanden: Bilder aus dem RAW Konverter an Photoshop übergeben. Als ersten Step hier die Skripte aufrufen. Alles weitere machen was man tun will inkl. normaler Schärfung usw.
    Und dazu hätte ich eben gerne etwas mehr Background, denn 
    - es mag sein, dass bestimmte Konverter (ohne es jetzt zu wissen) nach der Anti-Aliasing selbst eine entsprechende Schärfung durchführen und es wäre eher Kontraproduktiv es noch Mal zu machen
    - vielleicht sind die Skripte nur für Leute die sonst gar keine Schärfung vornehmen

    Was die Schärfung von nur relevanten Bereichen angeht, bin ich bei Dir. Allerdings! wenn ich mein Bild geschärft habe, wird es irgendwann vor der Ausgabe Skaliert. Die Skalierung erfolgt bei mir immer in mehreren Schritten und dabei wird das komplette Bild immer "etwas" nachgeschärft. Nicht viel aber eben etwas und eben komplettes Bild damit es weiter stimmig aussieht.
    / Hier stehe ich aber auch noch etwas am Anfang bzw. auf Kriegsfuß mit Photoshop und muss wohl noch sehr viel mühsam üben, üben, üben. /


  • edited Dezember 2015
    Für FineArtPrinter 2/16 ist ein Beitrag über die Photoshop-Aktionen in Planung.
    Aktionen sind aufgezeichnete Arbeitsschritte, die man auf Kommando ablaufen lassen kann und die dann vorgenommen Maskierungen, Schärfeoperationen und Kanaltrennungen, die dabei ablaufen, benötigen nur 12 bis 20 Sekunden. Händisch würde man das fünf bis 10fache an Zeit benötigen.

    Roberto Casavecchia hat zur Optimierung der Bildergebnisse Photoshop-Aktionen entwickelt, mit denen man nach der Raw-Entwicklung auf den Sensor abgestimmt diese spezielle Schärfung vornimmt. Das bringt einiges, erfordert allerdings Fachwissen. Wer beispielsweise in ACR entwickelt und die Standard-Schärfung mit Radius 1 belässt, hat seine Datei schon mit einem zu hoch bemessenen Picelradius traktiert.  Diesen Wert bitte grundsätzlich kleiner 1 setzen!

    Eine mit einer Sensor-bezogenen Schärfung bearbeitet Datei wird auch als Masterdatei archiviert. Bevor man druckt, sollte für das Ausgabeformat nochmals geschärft werden. Diese Schärfung allerdings nicht in die MAsterdatei mit abspeichern, weil Schärfung es verhindert, dass eine Datei hochwertig vergrössert werden könnte.
     
    Das oben angesprochene Hochrechnen in mehreren Schritt hat Roberto auch in einer Aktion automatisiert. Er rechnet allerdings wohlweislich gleich auf 200% hoch. Die Aktion heisst FineGrain 200% und gibt's im Shop und ist bei beinahe allen Spezialisiten inzwischen anerkannt!
    Ergänzung am 16.12: Optimale Ergebnisse ergibt die Aktion, wenn die aus RAW entwickelte Datei noch nicht mit dem Kamera-Schärfeskript bearbeitet wurde, sondern sogar ungeschärft ist, denn bei der Hochrechnen-Aktion wird abschliessend durchaus kräftig geschärft. Da bei der RAW-Konvertierung geringe Grundschärfungen  empfehlenswert sind, sollte man sich seine Parameter durchaus mal anschauen, mit welchen Radien und Prozenten schon bei der RAW-Entwicklung vorgeschärft wird.

    Ich hoffe das bringt etwas Licht in das Aktionen-Dunkel
    Hermann Will
    Chefredakteur


  • Oj, dann habe ich Roberto wohl falsch verstanden. Ich dachte der Beitrag zu den Schürfungsskripten wäre in einer älterer Ausgabe.

    Vielleicht werde ich Mal mit einer Aktion probieren und dann sehen was es denn tut und was es ggf. bringt oder auch nicht.


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