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        <title>srgb — Fineartprinter</title>
        <link>https://forum.fineartprinter.de/index.php?p=/</link>
        <pubDate>Fri, 01 May 2026 18:34:33 +0000</pubDate>
        <language>de_DE</language>
            <description>srgb — Fineartprinter</description>
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        <title>Ist der sRGB-Workflow noch zeitgemäß?</title>
        <link>https://forum.fineartprinter.de/index.php?p=/discussion/15226/ist-der-srgb-workflow-noch-zeitgemaess</link>
        <pubDate>Tue, 12 Jan 2021 14:51:54 +0000</pubDate>
        <category>Imaging-Workflow</category>
        <dc:creator>will</dc:creator>
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        <description><![CDATA[<div> 
<p>1995 einst als kleinster gemeinsamer Nenner in der Bürokommunikation 
zum Standard erklärt, hat sich der sRGB-Farbraum in die teuersten 
Kameras eingeschlichen. Massenhaft verbreitet ist noch längst nicht 
wirklich sinnvoll. Besonders wer seine Fotos selber druckt, beschneidet 
den Gamut seiner Bilder heftig. Farben, die der Drucker noch drucken 
könnte, sind nach der Konvertierung in den sRGB-Farbraum verschwunden. 
Wollen Sie als Raw-Fotograf das wirklich?</p> </div>
            
      
            <div> 
<p>Wer druckt, weiß welche Farben auf dem Papier letztlich sichtbar sind
 und welche nicht. Was Kameras heute aufzeichnen, ist phantastisch. 
Allerdings macht die Wahl des sRGB-Farbraums all diesen Fortschritt zu 
nichte. Wir bewegen uns mit SRGB auf dem Niveau der Bürokommunikation 
mitte der 1990er Jahre. Einzig wer selbst druckt, kann den Farbverlust 
selbst nachvollziehen. Fakt ist: Hochwertige FineArt-Drucker können mehr
 Farben aufs Papier bringen als SGB überhaupt darstellen 
kann.Irritierend ist dies vor allem, weil um die Fortschritte in der 
Auflösung, um die Wirkung von Bokeh viel Aufmerksamkeit fließt. Aber 
Farben, vor allem verlorene, interessieren niemanden! </p><a name="eztoc98138_0_1" id="eztoc98138_0_1"></a><h3>Drucker können deutlich mehr als sRGB</h3><p>Während Canon bereits seit Jahren erfolgreich den Pro-1000 mit zwölf 
Tintenpatronen vermarktet, hat Epson bislang mit neun Tinten einen 
vergleichba­ren Farbraum aufs Papier gebracht. Die neuen 
P700/900-Drucker sind mit zehn Patronen ausgestattet. Neu kam eine 
Violett-Tinte hinzu, was den Farb­raum im Blau und Violettbereich 
erweitert. Wenn Sie nun fragen, wer den größeren Farbraum aufs Papier 
bringt, kommt von mir folgende Gegenfrage: Schicken Sie Ihre Druckdaten 
als sRGB- oder als Adobe-RGB-File zum Drucker? Fakt ist leider auch, 
dass sowohl die Canon-Drucker als auch die Epson-Drucker weitaus mehr 
Farben aufs Papier bringen können, als sRGB überhaupt speichert. Damit 
sind wir einmal mehr bei der Tatsache, dass sämtliche Kamerahersteller 
und auch alle anderen Marktteilnehmer in sRGB arbeiten. Durch die neuen 
Drucker rückt diese absurde Situation der sRGB-Dominanz erneut in den 
Fokus: Es wird einerseits damit geworben, dass hochwertige Kameras die 
Farben mit 12 Bit intern aufzeichnen, danach werden jedoch andererseits 
alle Qualitätszuwächse bezüglich Farbe bei Wandlung in den sRGB-Farbraum
 auf das Niveau von Bürobildschirmen reduziert. Um diesen Missstand 
einmal mehr für Sie als Druckerbesitzer transparent zu machen, laden wir
 Sie für Dienstag, den 9. März 2021, zum Webinar „Ist der sRGB-Workflow 
noch zeitgemäß?“ ein (Anmeldungen über den Fine- ArtPrinter-Webshop, 
Kosten: 38,80 Euro).</p><p>
<b>Wer hat nun die größte Farbraumwiedergabe?</b><br />Man kann das Volumen eines
 dreidimensionalen Farbmodelles sogar berechnen –dann würde Epson mit 
den neuen Modellen P700/900 die Nase vorne haben. Das ist jedoch nur die
 halbe Wahrheit, denn Ca­non beispielsweise kann in der Rot-Wieder­gabe 
mehr als Epson. Dagegen kann Epson durch die neue Violett-Tinte 
bestimmte Blau- und Purpurtöne aufs Papier bringen, bei denen die 
Canon-Modelle nicht mithalten können. Die Aussagen über den Gamut sind 
also eher theoretischer Art, deshalb gehen wir das pragmatisch an: Die 
Farbraumwiedergabe der beiden Canon-Drucker wie auch die der neuen 
Epson-Modelle ist auf höchstem Niveau. Um dieses überhaupt zu nutzen, 
ist eine Datei im sRGB-Farbraum unzureichend. Wenn man die Farbqualität 
ausreizen möchte, dann ist eine Druckdatei im Format Adobe RGB oder ECI 
RGB oder Prostar- oder auch ProPhoto RGB Voraussetzung. Wer mit einem 
großen Farbraum wie ProPhoto RGB oder Prostar arbeitet, sollte seine 
Files allerdings als 16-Bit-Datei entwickeln. Alles andere würde bei 
banalen Änderungen – wie beispielsweise dem Verändern der 
Gradationskurve – schnell zu Tonwertabrissen führen. Bei großen 
Farb­räu­men und 8-Bit-Verarbeitung werden Feh­­ler im Workflow also 
schnell sichtbar.</p><p><b>Termin:</b> Dienstag, 26. Januar 2021, um 19:00 Uhr bei Ihnen am Monitor</p><p> <b>Leitung:</b> Hermann Will <br /></p><p>
<b>Kosten:</b> 38,80 Euro<br />Tickets im <a rel="nofollow" href="https://shop.will-magazine.de/" target="_blank">FineArtPrinter-Webshop</a></p> </div>]]>
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