MIRAGE - wofür? Ich kapier das nicht.
  • Sorry wenn ich so blöd frage, aber vielleicht kann mir mal einer der Mirage-Benutzer, oder jemand der sich auskennt, den Sinn erklären...

    Ich verstehe bislang nur, das Mirage ein Druckertreiber ist, der alle Einstellungen in einem übersichtlichen Menü zusammenfasst. Mirage ist kein RIP, Mirage bringt keine Druckverbesserung.
    Wofür sollte ich da mehrere hundert Euro hinlegen?

    Grüße
    Stefan
  • Re: MIRAGE - wofür? Ich kapier das nicht.

    Hallo Stefan,

    das Thema "Mirage" ist für all jene besonders interessant, die verschiedene Medien, beispielsweise als Druckdienstleister, bedrucken. Sie kennen die Fehlerquellen beim Einbinden der Profile. Wenn Sie versehentlich beim Drucken mit Profil das Drucker-Farbmanagement nicht abschalten, dann haben Sie schon einen Fehldruck, oder wenn Sie die falsche Basis-Einstellung im Epson-Treiber wahlen. Das fasst Mirage alles unter einer Einstellung zusammen.

    Noch viel interessanter ist allerdings die Möglichkeit, verschiedene Bildformate z. B. auf einem Bogen A3+ zu drucken. Also zwei Bilder im Format 10 x 15 cm und drei in 13 x 18 cm auf einem Blatt. Das geht bedingt auch in Lightroom, doch mit der Einschränkung, daß es keine Proof-Ansicht gibt.

    Für mich im Augenblick allerdings die interessanteste Sache ist es, für den Druck von Leinwand auf Keilrahmen, die Ränder zu spiegeln. Das geht auf Knopfdruck und die Software legt mir die Randbereiche von z b. 3 cm spiegelverkehrt nach aussen an. Das spart richtig Zeit und ich habe jederzeit die Voransicht, wie das Bild mit dem Profil und mit dem gewählten Rendering Intent wirkt. Es gibt noch eine ganze Menge weitere Vorteile, doch es liegt mir fern, hier eine Produktanpreisung zu liefern.

    Wer nur privat ohne kommerziellen Aspekt druckt, für den ist Mirage Luxus, wer auch kommerzielle Absichten mit dem Drucken vermischt, für den ist Mirage eine Software, die das Arbeiten schneller und sicherer macht.

    Hermann Will
  • Re: MIRAGE - wofür? Ich kapier das nicht.

    Hallo Herr Will,

    danke für die Antwort. Das macht es mir jetzt doch klarer.

    Da ich nur mit einem Medium drucke ist die Gefahr der Fehlbedienung relativ gering.
    Verschiedene Formate auf einem Blatt nutze ich kaum. Zudem wird das ja in Lightroom 3 deutlich besser werden.
    Leinwand auf Keilrahmen mache ich gar nicht. Von daher hat sich Mirage für mich erübrigt ;-)

    Schönen Abend
    Stefan
  • Re: MIRAGE - wofür? Ich kapier das nicht.

    Lieber Herr Will,
    ich habe das Thema mit der Mirage Software gelesen, bin aber für mich nicht schlauer geworden:
    Mein Drucker ist der Epson Stylus 3880.
    mein Problem: ich habe in Indesign ein Fotobuch mit dem entsprechenden Layout fertig gemacht. Doch beim Drucken werden besonders die blauen bzw. blaugrünen Farben falsch wiedergegeben. Wenn ich das Bild unter PS bzw. LR drucke stimmt alles. Irgendetwas im Druckteil von Indesign stimmt nicht bzw,. ich mache etwas falsch.
    Nun habe ich mir Mirage runtergelassen: die Farben stimmen wieder. bei den ungeraden Seiten
    ist der Druckvorgang bzw. das Vorbereiten in Mirage einfach. Aber bei den ungeraden Seiten muss man sehr umständlich vorgehen (jede einzeln, den wenn man alle druckt stimmen die Seitenzahlen nicht überein).
    Meine Frage: brauche ich prinzipiell Mirage bei einem Drucker ohne Rollenware? Warum druckt Indesign nicht so wie PS?

    mfg

Herzlich Willkommen!

Bitte wählen Sie eine der folgenden Optionen, um das
FineArtPrinter-Forum
aktiv zu nutzen.

In this Discussion