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De-Roller

Hallo,

Ich habe mal bei jemanden den De-Roller (wird das so geschrieben?) gesehen. Scheint ja gut zu funktionieren. Ich habe eine Homepage des Herstellers gesucht, aber nicht gefunden. Auch habe ich nur einen Onlineshop gefunden, der das führt. Nun frage ich mich: gibt es dafür Alternativen oder bastelt ihr euch sowal selbst? (Ich nutze dafür derzeit eine Papphülse mit einer dünnen Graupappe, das ist sicher nicht ideal und bestimmt nicht "Fine Art"). Wenn man sowas selbst baut, welches Material nimmt man für die Wicklung / Folie?

Martin.
Getaggt:

Kommentare

  • Wenn Du  den Monochrom-Webshop meinst, dann steht in der Beschreibung: "Der Metallkern der Rolle ist mit Polyesterfilm beschichtet." Daher würde ich davon ausgehen, dass die Folie auch aus Polyester ist. Die Homepage des Herstellers is wahrscheinlich diese hier: http://aztek.com/Deroller.html
    Der Preis ist ja wirklich exorbitant. Für das Geld würde ich auf jeden Fall einen Selbstbauversuch machen. Entscheidend für den Erfolg dürfte wohl weniger das Material als vielmehr ein dem zu entrollenden Papier angemessener Kerndurchmesser der Rolle sein. Es geht ja sicher darum, die Papierfasern durch das Rollen entgegen der ursprünglichen Rollrichtung gerade zu bekommen.
  • Der Hersteller des originalen De-Roller ist D&K. Auch wir haben den De-Roller im Programm und können sagen das er wirklich gut funktioniert. Natürlich haben wir auch andere ausprobiert, aber letztlich sind wir wegen dem Ergebnis wieder bei diesem gelandet und nutzen ihn auch in unserer Hausdruckerei. Die Folie ist eine Art feste PP Folie. Genau lässt D&K es nicht raus.

    Aber wer mehrfach im Jahr (Monat) mehrere Drucke macht, der hat den Preis vom Roller schnell wieder raus weil die Bögen wirklich nicht mehr so gebogen sind. Und das kommt beim Kunden besser an.

  • Habe auch eine Frage zu dem DE Roller.
    Kann/ soll man den Nutzen mit neuem Papieren die leicht gewölbt sind?
    Lege meine Papiere unter schwere Platte, trotzdem sins sie leicht gebogen wenn ich mit drucken beginnen möchte.
    Der Preis des DE Rollers bei Monochrom würde mich nicht so schrecken.
    Ich frage mich aber was das technische KnowHow ausmacht, welches den Preis rechtfertigt?
    Ist das eine Raketenwissenschaft?
    Bei analogen Prints hatte ich eine Thermopresse im Einsatz um die Prints mit Heißklebefolie auf Karton aufzukleben.

    Jochen
  • ww_ww_
    edited 16. Februar
    Hast du das hier schon mal versucht?
  • edited 16. Februar
    @ww

    Dane für feedback, Finde im Link aber nichts zu DE-Roller, oder übersehe es?
    Hahnemühle schreibt auch was dazu, nennt es aber D-Roller, was vermutlich das gleiche meint.
    Was bedeutet eigentlich DE/ D?

    Jochen

    Edit: Hat jemand schon mal probiert ob man mit einer Thermopresse den gleichen Effekt - Beseitigung des Curling - erreicht?
  • ww_ww_
    edited 19. Februar
    lesen?

    " ... das Papier ganz vorsichtig über einer Tischkante hin- und herschieben (Handschuhe anziehen) ... "
  • edited 19. Februar

    Hallo ihr lustigen Zwei :) Ihr holt einen 5 Jahre alten Thread hervor :) 

    Ich habe damals mir eine 0,5mm dicke Folie irgendwo im Internet bestellt, dann ein Plasterohr mit 4 oder 5 cm Durchmesser im Baumarkt gekauft, mit Fertigbeton gefüllt für das Gewicht und die Folie mit x-Film angeklebt. Die Kante der Folie, die angeklebt wird, muss angefast werden, damit dann das Papier nicht jede Umdrehung einen Knick bekommt! (das ist bei diesem Material nicht einfach, ich glaub am Ende hab ich das mit Schleifpapier gemacht, war keine schöne Arbeit) Bis auf dass die Folie zu steif ist und sich daher gerne immer wieder selbst aufrollt, funktioniert das prima. Ich drucke gelegentlich Panoramen mit 1,6m Länge (war bisher das längste) und da kann ich von beiden Seiten des Papierbogens rollen und auch das funktioniert. Nehmt lieber eine dünnere Folie. Damit ich damit alleine arbeiten kann ist etwas nerviger Mehraufwand nötig, ich klemme die Enden der Folie mit Klammern am Tisch fest oder lege ein schweres massives Lineal drauf, dann kann ich den Bogen einlegen ohne dass es "schnapp" macht und ich geknicktes Papier übrig habe. Also funktioniert diese Selbstbaurolle für 15 Euro mit ein paar Abstrichen. Da ich das Ganze nur Hobby-mäßig betreibe ist das alles in Ordnung. Ich glaube, der De-Roller hat ein anderes Material, aber welches kann ich nicht sagen. Einen Tip habe ich noch: Ich portioniere mir von der 17"-Rolle immer Abschnitte, die ein wenig länger sind als A2, de-rolle diese und lege sie in eine große Mappe. Wenn ich dann mal Lust auf einen Standard-Druck habe, brauch ich nur noch die Blätter aus der Mappe nehmen und zuschneiden, falls nötig, und kann sogleich losdrucken. Jedes Mal die Papierrolle handhaben, schneiden und de-rollen ist ein Mehraufwand, den ich so umgehen kann. 
  • @datenhamster.
    Danke für deine ausführliche Beschreibung.
    X-Film ist doch Folie die doppelseitig eine Klebeschicht hat?
    Die ist doch auch recht dick?
    Diese Klebefolie hast Du auf die angefaste Seite der Hauptfolie geklebt? Dann kommt die Klebefolie kommt doch bei der ersten Umdrehung in Kontakt mit der Hauptfolie die dann anklebt? Wie oft drehst du dann die Rolle bevor du das Papier einlegst? Das Anfasen und Ankleben stelle ich mir recht fummelig vor?
    Weiß noch nicht ob ich mir das antun möchte?

    Jochen

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