Bildgröße, PPI, Mirage und Druckformate???
  • Hallo

    ich oute mich gleich mal als Anfänger in Sachen FineArt-Druck und hoffe auf Hilfe von den Experten hier. Natürlich habe ich versucht, mich vorher hier im Forum, per Google und dem ein oder anderen Webinar zu informieren. Aber jetzt hänge ich - leicht verwirrt, weil sich im Netz auch einiges widersprüchliches findet - leider fest. Kurz noch meine "Ausstattung": Lightroom, Photoshop CS6, Epson 3880, Mirage 3.1, Bilder kommen von einer 24MP-Nikon.

    Mir geht es um die Frage, wie ich meine Fotos vor dem Druck optimal auf den Epson 3880 vorbereite. Dabei stolpere ich (wie vermutlich jeder Neuling) über die Anpassung auf das Druckformat und die ppi. 
    Was ich schon gelernt habe: um Bilder optimal für den Epson zur Verfügung zu stellen, sollten sie 360 oder 720 ppi haben, damit der Druckertreiber nicht selbst nochmal mit einem Resampling eingreifen muß (das sei, Zitat, "schlechter, als wenn wir's in Photoshop selbst machen"). 

    Ich beschreibe mal meine ersten Gehversuche, denn damit kommen dann auch die Fragen deutlich heraus.

    1.) Entwickelte Fotos von Lightroom in Photoshop übergeben (da schon die erste Hürde: Voreinstellung der Übergabe: 300ppi, 360ppi oder 600 ppi? 720ppi wird nicht akzeptiert)

    2.) dort entrauschen (DFine), vorschärfen (Skript von Roberto) und für die Druckausgabe schärfen (Nik Output Sharpener). 
    ODER
    2.) Zuerst skalieren auf die gewünschte Druckgröße und dann entrauschen, vorschärfen und schärfen? (Zum skalieren kommt dann gleich noch mehr ;-)  )

    3.) Mirage Druckdialog aufrufen. Problematisch für mich dort: Papiergröße vs. Größe des Bildes auf dem Papier. Beim ersten Aufruf sitzt das Bild irgendwo ziemlich klein rechts unten in der Ecke. Ich kann es im Dialog proportional mit der Maus vergrößern oder "Seite füllen" anklicken. Also: es wird skaliert. Dann möchte ich gerne mit umlaufendem Rand drucken, also gebe ich das dort ein. Dafür muß ja aber das Bild nochmal skaliert werden, von z.B. 29cm Breite auf 25cm. WER skaliert, mit welchen ppi wird skaliert, skaliert dann der Druckertreiber (s.o. "schlechter als Photoshop"?)
    Ich könnte ja auch folgendes machen:
    3.) Mir im Mirage Druckdialog ansehen, welche Bildgröße ich benötige, um erwünschte Bildgröße inkl. Rand zu erreichen, dann den Druckdialog abbrechen und in Photoshop "Bearbeiten -> Bildgröße" aufrufen, und dort z.B. 25cm Breite eingeben (bei  360ppi, bei 720ppi?? Mit oder ohne Haken bei "Resampling"?). Dann gehe ich in den Druckdialog von Mirage und das Bild ist genau so groß, daß es mit dem gewünschten Rand auf dem Papier sitzt, ohne daß ich es in Mirage nochmal skalieren muß.

    Ihr seht schon, ich komme immer wieder auf die Frage zurück, daß eine gewünschte Bildgröße auf einem vorgegebenen Papierformat wohl oder übel eine Skalierung erfordert (von der ich nicht weiß, wie und wo ich sie am besten mache) und daß zusätzlich das Ganze an den Epson (mit 360ppi oder 720ppi) so übergeben werden soll, daß der Drucker selbst nicht auch noch am Bild "herumschraubt". Noch komplizierter wird das Ganze für mich zu verstehen, wenn ich mich dann mal an A3 oder A2-Drucke wage, denn da heißt 360ppi bzw. 720ppi ja nun wirklich extremes hochrechnen des Ausgangsbilds, damit es Papierfüllend wird. 

    Ich hoffe, ich habe Euch jetzt nicht mit allzu vielen Fragen "vollgeballert", aber selbst ausführliche Recherche hat bei mir so vieles offengelassen bzw. unterschiedliches zu Tage gebracht, daß ich auf freundliche Hilfe hier im Forum hoffe.

    Vielen Dank schonmal
    Jörg
  • Hallo Jörg


    Ich versuch mal kurz zu erklären wie ich das mache...

    Wenn du das Bild von Lightroom in Photoshop exportierst, hast Du dann schon eine Fixe Grösse? Z.B 20x30 cm? Ich würde die Daten von Lightroom nur entwickeln ohne Endschärfe für den Druck und das jeweilige Format/Medium und als Ausgangsdaten für weiteres behalten. Ppi spielen hier für mich noch keine Rolle.

    In Photoshop dann vor dem weiteren vearbeiten grösse skalieren und auf 360 was meiner Meinung nach völlig reicht. Wo und wie die Schärfeskripte eingesetzt werden weiss ich gerade nicht, da ich diese nicht einsetze, wird sicher noch jemand was dazu sagen.

    In Mirage dann nicht mehr skalieren, also mit normalem Rand arbeiten. Ich drucke das Bild auch mit 180 oder 270, und habe noch nicht das gefühl gehabt es wäre schlechter, im gegensatz zum hochrechnen.

    Lg Michu
  • Hallo Michu

    Danke für Deine Antwort.
    Nein, eine fixe Größe habe ich in Lightroom noch nicht - da arbeite ich, um das mal so zu sagen "auf Pixelebene". 
    In Lightroom mache ich tatsächlich nur die Entwicklung - allenfalls vielleicht Entrauschung und Presharpening, aber das ist dann auch schon alles. Für die Weiterverarbeitung in Photoshop habe ich in den Export-Voreinstellungen ("Bearbeiten mit Photoshop") jetzt mal 360ppi eingegeben. 
    Der Teil, wo's bei mir dann hakt, ist die Anpassung in Photoshop - ich muß das Bild (so denke ich mir das jedenfalls) ja irgendwo skalieren, damit es
    - zum einen das entsprechende Papier (A4, A3, A2) ausfüllt
    - zum anderen auch im richtigen Format auf dem Papier landet (größere Ränder etc.)
    Und ab da hakt es dann, weil ich dort sowohl mit ppi als auch mit Zentimeter-Angaben arbeiten muß. Und: ich kann das entweder vorab schon in Photoshop machen (auch da gibt es eine Menge an Skalierungsoptionen in Photoshop, was wohl die Qualität der Umrechnung bestimmt) und dann an Mirage übergeben, oder ich kann das Bild im Mirage Druckdialog größer ziehen mit der Maus oder auf eine der Anpassen-Optionen klicken, die das Bild vergrößern (keine Ahnung, wie gut Mirage das macht und ob das dann über Photoshop gerechnet wird oder vom Druckertreiber).

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