Epson Pro 3880 / 7890
  • Hallo,
    wenn man mit dem 3880 Top zufrieden ist kann man dann mit der Druckqualität des 7890 unzufrieden sein? Der 7890 ist doch irgendwo der große Bruder vom 3880 selbe Technik oder ? Muß man beim 7890 wie bei der x900 Serie Angst vor Druckkopfschäden haben? Gibt es hier User die vom 3880 auf den 7890 umgestiegen sind und können berichten?
    lG
    Franky
  • Der 7890-er benutzt den gleichen DX6 Druckkopf wie die x900-er Serie. Die Tinten sind vermutlich ebenfalls identisch. Ich gehe davon aus, dass beim 7890-er einfach 2 Reihen im Druckkopf nicht benutzt werden. Also "leider" die gleiche Technik wie bei dem 10-Farben Bruder 7900.

    Dx6 F191010 Inkjet printhead for Epson Stylus PRO 7890 9890



    Dx6 F191010 Inkjet printhead for Epson Stylus PRO 9700/7900/7700/9900 /7890/9890

    LG Sascha
  • Danke Sascha, bringt mich das jetzt weiter leider nicht wirklich.
    Macht die Skepsis gegen über Epson Druckkopf nur größer, aber es gibt ja auch noch ein IPF 6400 mal sehen wo es mich hintreibt.
    LG
    Franky
  • Ich bin mit einem HP Z2100 sehr glücklich. Er spielt mit dem Epson 7800 in der selben Liga und hat mich keine 300€ gekostet. Ein Druckkopfsatz kostet keine 100€ bei den vier bunten Buchstaben. Die Original-HP Tinten bekommt man auch günstig. Nächstes Jahr soll es ein 44-er Z3200 werden. Ich drucke auch mit einem Epson 4900 (nicht mein Eigentum) aber der HP ist unschlagbar günstig.
    Viele Grüße
    Sascha
  • Ich habe beide Drucker im Einsatz. Letzte Woche hat mich der Druckertod des 7890 getroffen.
    Düsenstopfer, die sich nicht mehr beheben ließen, daraufhin ließ ich einen Techniker kommen,
    der einen Wartungskit für insgesamt (Arbeitszeit, Anfahrt und Kit) EUR 525,- aufrief.

    Das Wartungskit verbauen hat nix genützt. Der Düsentest ist weiterhin schlecht.

    Ergebnis: Der Druckerkopf ist defekt.
    Alter des Druckers: 2 Jahre und 3 Monate
    Gedruckte Bilder: 891 - davon ungefähr 50 größer als A2, 90 % kleiner als A3

    Der Epson-Kundenservice hat sich eingeschaltet, mal sehen was passiert. 

    Geschätzte Reparaturkosten zusätzlich zu den bisherigen: ca. 1800-1900 EUR

    Also ein Totalschaden. Ich werde berichten wie es weitergeht.

    VG Stefan

  • Hallo Stefan,
    das ist bitter :-(
    Ich habe mir jetzt ein Canon IPF 6400 gekauft gibt es gerade günstig bei LifeFoto.
    Was soll ich sagen, sehe keinen Unterschied zum Epson 3880 was die Druckqualität angeht.

    LG
    Franky
  • Ich habe noch wenigsten ein wenig Glück im Unglück.
    Epson will helfen.

    Es gibt ein einmaliges Angebot, wenn man es so nennen mag......

    Kostenvoranschlag wie folgt:

    Druckkopf netto EUR 690,00
    Anfahrtpauschale netto: EUR 135,00
    Preis je Arbeitsstunde netto: EUR 123,00

    geschätzte Reparaturdauer:3 Stunden

    Unterm Strich mindestens: brutto EUR 1.420,86 plus die EUR 525,- die ich schon gelöhnt habe.

    Den 3880 habe ich ja auch, will aber eigentlich größer drucken können, sodass der 7890 bewusst ausgewählt wurde. Auch die 9 Tinten anstatt 11 Tinten wie beim 7900er machen bei mir Sinn, ich sehe den Knackpunkt eher in der verwendeten Software. Selbst mein RIP von MMS reizt den Drucker soweit aus, dass ich nicht glauben will, das 2 Tinten mehr farblich bessere Bilder bringen.

    Die Alternative zu HP zu wechseln werde ich mir bei nächsten Druckertod genau ansehen.
    Ob die HP Serie des 3200ers keine Probleme hat, lassen wir mal dahin gestellt.

    Fakt ist, das der 3200er bei HP (ich glaube sechs) Druckköpfe hat, die ca. 60,- EUR je Stück kosten.
    Es ist kaum zu erwarten, dass alle Druckköpfe kaputt gehen, der Ersatz ist dann auf jeden Fall günstig.

    Fällt beim Epson 7890 auch nur ein Farbdüse aus, muss der gesamte Druckkopf ersetzt werden.

    Epson weiss unlängst um Probleme mit dem Druckkopf, wer im Forum Luminous Landscape nach Eric's Beiträgen bezüglich der Epson-Druckdüsen-Stopfer-Probleme sucht, findet unendlich viele Tip & Ratschläge.


    und wer sich wirklich selbst helfen möchte/kann findet auf Eric's Seite http://myx900.com
    geniale Videos und Erklärungen.

    Mal sehen, ob ich mich zur Reparatur berappen kann.

    VG Stefan
  • Mein Gott ist das alles teuer........
    Ich habe einen kleineren HP den Z2100 mit 8 Farben und 4 Druckköpfen.Fülle meine Tinte selbst um und zwar von dem großen Bruder den Z6100. Eine 770 ml Kartusche kostet unter 100€ nach dem Verfallsdatum.
    Der Drucker hat in einer Werbeagentur Tag und Nacht 7 Jahre lang gedruckt. Ich habe den Drucker als abgenutzt und abgeschrieben gekauft und gut 300€ an Ersatzteilen investiert. Jetzt druckt er wieder wie neu. Allein die Gelbe Patrone wurde stolze 85 mal gewechselt. Der Drucker hat jetzt über 10.000 A1 Drucke hinter sich.Unglaubliche 47 Liter Tinte wurden da durchgejagt. Insgesamt wurden 4 x die Köpfe gewechselt. image
  • Wow, das sind ja Zahlen und Werte die beeindrucken. Solch eine verlässliche Hardware wünsche ich mir von Epson ebenfalls.
  • der Wahnsinn geht weiter!

    Im Sommer 2014 hatte mir der Espon-Kundenservice ein Kulanzangebot gemacht.
    Die nackten Kosten für den Druckkopf, sollten bei EUR 821,10 liegen, insgesamt waren also 
    mit Reparaturkosten von ca. EUR 1600-1700 zu rechnen.

    Als Amateurfotograf ohne Einnahmen aus diesem Hobby, hat man in der Regel ja nicht einfach diesen Betrag überall rumliegen, also war sparen angesagt. Vor einigen Tagen wollte ich den Reparaturauftrag bei Epson erteilen. 

    Daraufhin erhielt ich ein neues Angebot und siehe da: der Druckkopf wurde nun mit EUR 1416,10 angeboten.

    Auf Nachfrage beim Epson-Kundendienst hieß es: "Was erwarten Sie, das war vor einem halben Jahr, da könne wir nix machen."

    Der Schock saß tief. Eine Reparatur war in völlige Ferne gerückt.

    Eine email an den Epson-Deutschland Geschäftsführer brachte nix, ich erhielt nicht einmal eine Antwort!

    Daraufhin führte ich einige Gespräche mit erfahrenen Reparaturwerkstätten, ob es denn eine Alternative zu Epson gibt. Diskutiert habe ich HP und Canon. Auch diese leiden unter Druckerkopfkrankheiten und Fehlern in den Mainborads, sodass die Reparaturkosten ähnlich hoch, wie bei Epson sein können.

    Da noch erhebliche Mengen an 700 ml Tintenpatronen vorrätig bei mir zuhause lagern, lag die Entscheidung für einen erneuten Epson-Drucker nahe.

    Den defekten Drucker konnte ich für etwas mehr als 10 % vom Neupreis in Zahlung geben, der Druckerfachhändler hat mit diesen Betrag und eine Cash-back-Aktion auf den Kauf eines 9900er angerechnet.

    Im Fineprint-Bereich ist Epson eine Hausnummer - solange der Drucker läuft, sind die Druckergebnisse ohne Fehl und Tadel. Man kann nur beten, das das Ding erst nach vielen Jahren kaputt geht.

    Brauchst du den Kundenservice nach mehr als 12 Monaten, zeigt man dir eiskalt die kalte Schulter - es sei denn du hast einen Full-Service-Vertrag für die Laufzeit von 3 Jahren abgeschlossen. Kostet nur 2180,- EUR netto.............

    Dem gewerblichen Nutzer mag das freuen, dem Hobbyisten treibt es die Tränen ins Gesicht.

    Viel wird sich auch an der arroganten Art von Epson gegenüber dem Kunden nicht ändern, solange andere Hersteller keine besseren Drucker bauen.

    Hat auch bei Epson schon die geplante Obsoleszenz Einzug gehalten? Hat Epson überhaupt ein Interesse daran, sein Produkt so herzustellen, dass es nicht bereits nach 800 klein gedruckten Bildern den Geist aufgibt?
    Immerhin verdienen Sie mit dem Ersatzteilverkauf sehr viel Geld. 

    Mir dreht sich bei dieser Haltung der Magen um, ändern kann ich eh nichts.

    Eine traurige Geschichte.

    VG Stefan

     
  • Ich habe da ähnliche Erfahrungen.

    Epson Multifunktionsdrucker, Neupreis 399,00 Euro plus 139,00 Euro für Garantieerweiterung auf 3 Jahre.
    Drucker nach 3 Jahren und 2 Monaten defekt, gelbe Tinte tropft auf den Druckkopf.
    Man findet zu diesem Fehler viele Berichte im Internet, also eingebauter Fehler.
    Reparaturpauschale 296,31.
    Gerät verschrottet.

    Epson Etikettendrucker, Neupreis 899,00 Euro, 1 Jahr Garantie.
    Drucker nach 16 Monaten defekt, Softwarefehlermeldung, Gerät blockiert.
    Reparaturpauschale 296,31.
    Gerät repariert, und danach gleich verkauft.

    Epson R3000, Neupreis 699,00 Euro, 1 Jahr Garantie.
    Drucker nach 19 Monaten defekt, Schwarze Tinte tropft endlos aufs Papier, Tintenzuführung defekt.
    Man findet zu diesem Fehler viele Berichte im Internet, also eingebauter Fehler.
    Reparaturpauschale 296,31.
    Gerät verschrottet.

    Epson R3000, Neupreis 619,00 Euro, 1 Jahr Garantie.
    Drucker nach 9 Monaten defekt, Gerät bootet nicht mehr, bleibt auf halbem Weg stehen.
    Garantie Reparatur.

    Einen Canon hatte ich auch zwischendurch, da ist der Support noch schlimmer, weil es keinen gibt. Dort heißt es "Wenden Sie sich an Ihren Händler".
    Bei Epson nimmt sich der Support bei Problemen auf jeden Fall Zeit für den Anrufenden und versucht das Problem zu lösen. Canon hat das wohl nicht nötig.

    LG,
    Bela

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