Blatt fixieren für Schattenfuge

edited März 2014 in Sonstiges
Hallo!

Eine Frage bezüglich der reversiblen Fixierung eines Blattes, bzw. wie dieses denn möglich wäre:

Und zwar geht es darum, einen Print auf Awagami Bizan Papier, mit Büttenkanten und ziemlich stark, mit Schattenfuge zu rahmen.
Soweit ich bis jetzt verstanden habe, müsste ich dazu das Blatt auf der Unterlage "erhöht" befestigen, z.B. auf einem dicken Passepartout oder dergleichen, mit überstehenden Rändern.

Meine konkrete Frage ist jetzt folgende: Gibt es/Kennt jemand eine Möglichkeit, das Blatt reversibel zu kleben oder befestigen, oder irgendwie anders zu erhöhen, damit ich den entsprechenden Abstand zur Unterlage bekomme? Wie wird so etwas normalerweise gehandhabt?
Wahrscheinlich muss ich den Print später wieder entfernen, und möchte ihn dabei selbstverständlich nicht beschädigen.

Dankbar für jede Meinung und jeden Ratschlag!

Beste Grüße,

Holger

Kommentare

  • Ich würde mal bei Google "doppelseitiges Klebeband ablösbar" eingeben.
  • Vielen Dank für den Hinweis. Hast du gute Erfahrungen mit einem bestimmten Band?

    Meiner Erfahrung nach haftet so ein Band entweder nicht lange/gut - vor allem auf sehr texturierten Papieren-, oder lässt sich nicht ohne Rückstände/leichte Beschädigung wieder lösen.
  • Kommt auf den Kleber und den Print an. Ich habe bisher nur so ein dünnes Klebeband von Pritt benutzt, um Fotos zum Einscannen auf eine Papierunterlage zu kleben. Da habe ich Klebereste immer mit Filmreiniger entfernt. Der hat den Kleber aufgelöst, ohne das Foto zu beschädigen.
    Wie es mit schwerem Papier aussieht, kann ich nicht sagen. Da fehlt mir die Erfahrung.
    Mittlerweile ist es auch gar nicht mehr so einfach, einen klaren Filmreiniger zu finden. Als die Offsetdruckplatten noch mit Filmen belichtet wurden, gab es die in jedem Fachgeschäft ohne Probleme. Bei der braunen Suppe von Tetenal wäre ich jedenfalls vorsichtig.
    Eine andere Möglichkeit war früher mal Montagekleber auf Gummibasis. Den konnte man beliebig verdünnen, bis die optimale Klebkraft erreicht war, und mit dem Verdünner auch wieder entfernen. Der Kleber wurde einseitig mit dem Pinsel aufgetragen und trocknen lassen. Dann konnte man etwas durch Andrücken draufkleben. Der einzige Gummikleber dieser Art, der meines Wissens noch auf dem hiesigen Markt ist, ist Fixogum von Marabu. Der hat mir allerdings vor 25 Jahren nicht gefallen, weil der damals nass geklebt wurde und sich die Klebkraft nicht so gut einstellen ließ. Kann sein, dass sich das zwischenzeitlich geändert hat.
  • Achtung beim Einsatz von Fixogum: Wenn die Verbindung wieder gelöst werden soll, darf der Kleber nur einseitig aufgetragen werden. Da es sich um sehr poröses Papier handelt, empfehle ich dringend einen vorherigen Versuch, um ein Durchschlagen des Klebers zu vermeiden.
    Felix
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